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Gesunde Einstellung: Was Ist Das? Was Nützt Es? -Teil 2

Gesunde Einstellung: Was ist das? Was nützt es? -Teil 2

Post Series: Sich selbst gesund führen

Auszug aus 123miniTIPP Sich selbst gesund führen von Klaus Kampmann und Thomas Staehelin in der Flow_Zone EDITION2012/2015.

Wir sind was wir annehmen

Die Hirn-Forschung zeigt es deutlich: Unser Gehirn ist ein sehr selbstständiges Organ. Es lernt jeden Tag neu hinzu, verändert, verbindet und speichert. Es täuscht uns, simuliert die Welt aus Erfahrungen und macht uns dadurch flexibel und schnell. Wir errechnen im Voraus, und ab und zu macht uns unser Nervensystem sogar Dinge vor, die es gar nicht gibt. Denken Sie an die bekannten optischen Täuschungen. Aber auch typische Sichtweisen und Meinungen basieren auf Erfahrungen und Erfahrungen mit Erfahrungen. Das hat nicht immer seine Entsprechung in der harten physischen Realität, so der Wahrnehmungsforscher David Eagleman.

Welche Konsequenz dies im Alltag zeigt, merken Sie, wenn Sie mit anderen Personen über gemeinsam gemachte Beobachtungen sprechen. Jeder hat die Sache etwas anders (durch seine Brille) wahrgenommen und interpretiert das Geschehene auf seine Weise. Wir sind „vor-formatiert“. Geprägt von den Ansichten, die wir für uns annehmen.

Also: Passen Sie auf, was Sie denken. Die Themen verkörpern sich rascher als sie glauben – vor allem in ihrem Nervensystem.

Die Bedeutung der inneren Einstellung wird klar, wenn wir charakteristische Prozesse unseres Gehirns betrachten.

Nektar-Geschichten

Die Fähigkeit, bewusst die Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, birgt die Kraft in sich, die Struktur des Gehirns umzuformen. Die Wissenschaft spricht hier vom Phänomen der Neuroplastizität. Das bedeutet, dass das Gehirn stets wandlungsfähig ist. Wir lernen und vergessen. Wir verbinden und überlagern, verstärken und schwächen neuronale Netze – und bestätigen, verändern damit unsere Erinnerungen und Erfahrungsmuster ein Leben lang.

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