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Erfolgreich Digitalisieren

Erfolgreich digitalisieren

Beitragsserien: Digitale Kommune

Erfolgreiche Digitalisierung ist praktisch, experimentell, agil, mutig und hat Weitsicht. Vor allem jedoch ist sie verantwortlich; verantwortlich für die Stärkung des demokratischen Gemeinwesens. Jetzt werden die Weichen gestellt, die den Ausgang der Digitalisierungsbemühungen im kommunalen Umfeld bestimmen werden. Das Tempo der Entwicklungen erlaubt keine Prokrastination und kein Festhalten an alten Mustern und Vorgehensweisen. Es sei denn, man hat vor, den Zug zu verpassen.

In Zeiten, in denen sich Algorithmen unkontrolliert selbst weiter entwickeln können ohne Maßstab für gesetzliches und / oder ethisches Handeln, in denen auch Experten nicht mehr verstehen, was in diesen „Black Boxes“ passiert, mit welchen Voreingenommenheiten diese Algorithmen zu Beginn u.U. ausgestattet wurden; in Zeiten, in denen immer mehr Tätigkeiten von künstlichen Intelligenzen und / oder künstlichen Arbeitern erfüllt werden können und die Besteuerung von Arbeit weniger einbringen wird, in solchen Zeiten ist es klug:

  • zügig den neuen Kontext zu verstehen, in dem Kräfte wirken,
  • unkonventionell vorzugehen im Lernprozess und der Lösungsentwicklung,
  • vielseitig auszuprobieren um Erfahrung aufzubauen.
  • einen Austausch dieser Erfahrungen im kommunalen Umfeld zu installieren

Diese Vorgehensweise legt den Schwerpunkt auf die Frage „WARUM?“. Warum muss sich die Kommune so intensiv mit der Digitalisierung beschäftigen? Warum muss sie Vorreiter sein und nicht die Nachhut? Erst danach stellen sich die Fragen „WIE?“ und „WAS?“. Der Grund hierfür ist, dass der Kontext immer die Vorgehensweise bestimmt. Fehlt einem das Grundverständnis der Entwicklungen und der Fokus auf die eigentliche Aufgabe, werden u.U. Lösungen definiert, die zwar auf der Digitalisierungswelle mitschwimmen, jedoch ohne das zu stärken und zu schützen, was die Kernaufgabe ist: das demokratische Gemeinwesen.

Wir empfehlen allen Kommunen, intensive Denktage, regelmäßige Salongespräche, intensive Klausuren anzusetzen, um die Dynamik der bevorstehenden Veränderungen zu begreifen, mit Hilfe von Beiträgen ganz unterschiedlicher Experten. Erst dann sollten Entscheidungen getroffen werden, welche Projekte zukunfts-relevant sind. Der Austausch untereinander im kommunalen Umfeld kann dann zu einer Beschleunigung führen, da alle von allen lernen können.

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