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TEST 06.2017 Verstanden

030.513 099 81 Uhlandstraße 20 - 25 10623 Berlin

Die Positivity Zone

Balancieren im grünen Bereich – das ist die Maßgabe für unser Denken, Handeln und für die Lösungen, die wir anbieten. Balance meint immer dynamisches Gleichgewicht. Wenn Sie Mut haben, machen Sie dazu folgendes kleine Experiment! Alternativ überspringen Sie einfach diesen Punkt. Hauptsache, Sie bewegen sich.

balnace in der +zone

Experiment

Stehen Sie kurz auf und stellen sich ganz bequem hin. Lassen Sie Ihre Arme frei hängen, entspannen Sie Ihre Schultern. Atmen Sie ruhig ein und aus und schließen Sie Ihre Augen. Heben Sie jetzt eines Ihrer Beine und balancieren Sie auf einem Bein. Fällt es Ihnen leicht oder strengt es eher an? Was spüren Sie genau? Was nehmen Sie wahr? Wie fühlt es sich an, wenn Sie besonders ruhig und starr stehen wollen im Unterschied dazu, wenn Sie tänzerisch mitgehen? Was fällt leichter? Was schwerer?

Auf jeden Fall konnten Sie wahrnehmen, dass Sie ausgleichen mussten. Sie balancierten. Balance meint ein dynamisches Gleichgewicht: Ausgleich durch Bewegung. Es geht also nicht darum, das einzig Richtige zu tun, sondern um ein Wechselspiel von Zuständen: z.B. Anspannung und Entlastung, oder auch Wachsein und Schlaf, Auf- und Abbau von Hormonkonzentrationen im Blut etc.

Der grüne Bereich, in dem wir aktiv balancieren, nennen wir: +zone

Menschen bewegen sich stets zwischen Souveränität und Unsicherheit. Organisationen und Kulturen zwischen Offenheit und Rekursivität. Stabilität entsteht durch Balancen. Flow erleben wir, wenn wir uns sicher fühlen im Themenbereich und im Kollegenkreis, wenn unsere Fähigkeiten zur Aufgabe passen und wir die Chance haben, uns zu entwickeln; wenn wir Fokus finden und in Ruhe an einer Sache dranbleiben können und echtes Interesse uns leitet. Werden wir häufig abgelenkt und unterbrochen, werden wir zerstreut. Es kostet uns mentale Energie und so kann kein Flow entstehen. Sind wir unterfordert, langweilen wir uns. Sind wir überfordert, empfinden wir Druck, der sich zur Panik auswachsen kann. Auf jeden Fall sind wir dann gestresst. Zeigt sich das chronisch, wird es toxisch für uns. Wie kann es Menschen leichter gelingen, ihre persönliche +zone zu finden und die Fähigkeit zu trainieren, immer wieder in den grünen Bereich zurück zu schwingen? Wie die Phasen von Neugierde und Lernen, von Fokus und Flow, von Erholung und Souveränität so aktiv zu balancieren, dass Resilienz und Energie wachsen? Das ist unser Fokus.

+zone_schema

Die Positivity Zone – der grüne Bereich – ist evolutionsbiologisch betrachtet der günstigste Bereich für:

+ Potenzialentfaltung
+ Leistung und Energie
+ Freude am Tun
+ Emotionale Stabilität
+ Engagement und Begeisterung

Im Flow zu sein ist eine grundlegende menschliche Fähigkeit und ein ebenso grundlegendes menschliches Bedürfnis. Dies kann als Zustand beschrieben werden, in dem Aufmerksamkeit, Motivation und die Umgebung in einer Art produktiven Harmonie zusammentreffen. Es bezeichnet einen Zustand von Glück, der entsteht, wenn man in einer Aufgabe vollkommen aufgeht, wenn man im „Fluss“ ist. Entgegen ersten Erwartungen, wird dieser Zustand nahezu euphorischer Stimmung in den seltensten Fällen beim Nichtstun oder im Urlaub erreicht, sondern wenn wir uns intensiv der Arbeit oder einer schwierigen Aufgabe widmen. Also, wenn wir Freude beim Tun entwickeln. Mihaly Csikszentmihalyi berichtet in seinem Studienbericht „Flow im Beruf“: „Arbeit kann einen der erfreulichsten und befriedigendsten Aspekte unseres Lebens bilden.“

Im grünen Bereich ist es wesentlich leichter, Leistung zu bringen, ohne sich emotional zu verausgaben. Menschen, die überwiegend im grünen Bereich des Flows arbeiten, sind am Abend zwar müde, aber nicht ausgelaugt und erschöpft. Vielmehr zeigen diese Menschen sich engagierter und Energie-geladener als der Durchschnitt. Ihnen gelingt mehr.

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